Die Purpose Story - LAB18 – Raum für Inspiration, Kreativität & Transformation
LAB18 ist Ihr flexibler Raum am Ammersee bei München. Ideal für Workshops, Meetings und mehr – auf Wunsch inklusive Coaching. Jetzt anfragen und mieten!
Raum, mieten, Workshop, Meeting, Coaching
16452
post-template-default,single,single-post,postid-16452,single-format-standard,bridge-core-1.0.5,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-title-hidden,qode-content-sidebar-responsive,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-21.3,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-6.0.2,vc_responsive
Purpose

Die Purpose Story

Vor kurzem war eine Gruppe von rund 20 Personen im LAB 18 um ihren Purpose zu entdecken und zu entwickeln.  Sie schrieben also eine Purpose Story. Für das LAB 18 war das sehr  beeindruckend und auch ein bisschen aufregend, weil doch auch sehr emotional.

Zum Start ein Circle

Morgens sind sie alle nacheinander angekommen, zum Teil zu früh und mache auch richtig zu spät. So konnte erst einmal nicht pünktlich angefangen werden. Da war die Stimmung gleich mal bisschen stinkig und angespannt, fand das LAB 18.
Das hat der Facilitator dann aber ziemlich gut aufgefangen. Nachdem endlich alle da waren, hat er sie zunächst in einen geschlossenen Kreis bilden lassen. Dann waren 10 Minuten “in die Stille” angesagt. Im Anschluss fand eine Runde mit einem “Check In” statt. Es konnte jeder solange was sagen, wie er wollte. Er hatte dabei einen Redestab in der Hand und wenn er ihn weitergab, war der Nächste dran. So kam sehr schnell Ruhe auf und eine konzentrierte Atmosphäre.

Kreative und meditative Einheiten als Promotoren

Dann haben sie mit der Purpose-Arbeit angefangen. Zunächst wurden Geschichten aus der Vergangenheit zusammengetragen, die die Organisation auszeichnen. Jeder hatte dazu im Vorfeld 1-2 Geschichten recherchiert und die wurden jetzt geteilt. Im Anschluss fand wieder so ein Circle statt, bei dem jeder die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Geschichten-Rückschau benennen konnte. Ein Graphic Recorder visualisierte sie an einem großen Wandbild.

Als nächstes haben sie die Stärken und dann in einem weiteren Schritt die Werte ihrer Organisation herausgearbeitet. Auch hier  fanden im Anschluss immer wieder diese Runden statt. Sie dienten dazu zentrale Erkenntnisse zu identifizieren und am Wandbild zu dokumentieren.

Jetzt wurde es ziemlich emotional. Erst leitet der Facilitator eine längere Phase der Stille an. Dann erteilte er den Anwesenden den Auftrag, sie sollen mit einem “Journaling” alles notieren, was den Zweck der Gruppe ausmacht. An einem Feuerkorb stehend teilten die Anwesenden diese Inhalte. Sehr bewegend.

Über das bis hierhin erzielte Ergebnis wurde erst einmal geschlafen. Gut, dass nach einem schönen Abend im Fischer am See der Weg ins Hotel nicht weit war.

Prototypenbau und Iterationen mit Betroffenen

Am nächsten Morgen erfolgte der Start wieder mit einem Stille-Circle. Dann folgte eine super kreative Phase. Die Teilnehmer konnten wählen, ob sie den ersten Entwurf des Purpose mit Lego-Bauteilen oder mit Kreativmaterial bauen. Die so entstandenen Prototypen stellten sich dann vor.

Das war spannend.  Während der Vorstellung nahmen die anderen Teilnehmer unterschiedliche Rollen ein. Sie repräsentierten die Positionen von Mitarbeitern, den verschiedenen Hirarchieebenen, Lieferanten, Kunden und die Öffentlichkeit. Aus diesen Perspektiven gaben sie ihre Eindrücke zu den Prototypen des “Purpose” wieder. Diese wanderten dann wieder auf das Wandbild.

In einem abschließenden Circle, der dieses mal drei Runden lang war, näherte sich die Gruppe einem finalen Entwurf ihres Purpose an.

Da kam wirklich was raus. Das LAB 18 wahr begeistert von dieser Purpose Story.

Die endgültige Formulierung nahm die Gruppe mit nach Hause. Im abschließenden “Check out”, natürlich in einem Circle, äußerten sich die Teilnehmer sehr positiv über den Prozess.
Und über den Raum, den das LAB 18 ermöglicht hat.